Nordostchemie-Verbände//

 

Nordostchemie-Verbände ist der Oberbegriff für drei eigenständige Verbände, deren Verantwortungsbereich sich über die sechs Bundesländer im Nordosten Deutschlands erstreckt. Es handelt sich um den Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Nordost (VCI Nordost), den Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. (AGV) sowie den Allgemeinen Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. (AAGV).

 

Verbandsgebiet und Standorte

Das Gebiet der Nordostchemie-Verbände ertreckt sich insgesamt über sechs Bundesländer - Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Aufgrund des flächenmäßig sehr großen Verbandsgebietes sind die Nordostchemie-Verbände gleich an drei Standorten vertreten: Mit der Hauptgeschäftsstelle in Berlin und weiteren Büros in Dresden und in Halle.

362 Unternehmen

Verbandsübergreifend sind 362 (Stand: Januar 2021) Unternehmen Mitglied in den Nordostchemie-Verbänden. In vielen Fällen sind die Unternehmen Mitglied in gleich zwei Verbänden (Arbeitgeberverband und Verband der Chemischen Industrie).

 

62.957 Beschäftigte

Die Nordostchemie-Verbände sind Interessenvertretung und Sprachrohr für die Mitgliedsunternehmen mit ihren knapp 63.000 Beschäftigten (Stand: November 2020). Im gesamten Verbandsgebiet Nordost werden der chemisch-pharmazeutischen Industrie 55.000 Beschäftigte zugerechnet.

Die höhere Zahl der Beschäftigten in den Unternehmen, die Mitglied der Verbände sind, lässt sich einfach erklären. Neben "klassischen" Pharma- und Chemieunternehmen werden weitere verwandte Branchen wie etwa die kunststoff- und gummiverarbeitende Industrie durch die Nordostchemie-Verbände vertreten.